Lösungen

Kontrolle von Nässe und Ablauf im Bereich von Hygieneschleusen

Kontrolle von Nässe und Ablauf im Bereich von Hygieneschleusen

Für Betriebe mit Nassverarbeitung, in denen Händewaschen und Stiefelreinigung zu Spritzwasser, stehendem Wasser oder der Ausbreitung von Schmutzwasser im Eingangsbereich führen.Die Lösung basiert auf dem Zusammenspiel von Anlagenabfluss und betrieblicher Entwässerung.

Herausforderung

Stehendes Wasser

Optimale Passform

Fisch, Fleisch & Molkereiprodukte

Fokus

Kontrollierter Abfluss

Ansatz

Planung der betrieblichen Entwässerung

Lösungsüberblick

Eine Hygieneschleuse kann technisch hervorragend konstruiert sein und dennoch einen problematischen Eingangsbereich schaffen, wenn das Wasser nicht abfließen kann.In Betrieben der Fisch-, Fleisch- und Milchverarbeitung sowie anderen Nassbereichen müssen Maschinenauslass, Bodengefälle, Ablaufposition und Laufwege des Personals als Gesamtsystem betrachtet werden.

Die eigentlichen Probleme beim Wassermanagement

Warum ein Eingangsbereich nass, rutschig und schwer zu reinigen sein kann

  1. Der Ablauf ist zu weit von der Anlage entfernt: Provisorische Schläuche oder offene Abflusswege lassen das Wasser sich ausbreiten.
  2. Das Bodengefälle leitet das Wasser zur sauberen Seite: Personen laufen nach Abschluss der Hygienemaßnahmen durch nasse Bereiche.
  3. Waschwasser tritt aus dem Aufstellbereich der Anlage aus: Spritzwasser und Sprühnebel erhöhen den Reinigungsaufwand.
  4. Mehrere Maschinen leiten in einen zu klein dimensionierten Ablauf ein: Spitzenbelastungen können zu Rückstau oder stehendem Wasser führen.
  5. Der Eingangsbereich wurde erst nach Fertigstellung des Bodens geplant: Die Positionierung der Anlagen stimmt nicht mit den vorhandenen Abflüssen und Versorgungsleitungen überein.
  6. Wege für „nasse“ und „trockene“ Bereiche kreuzen sich: Schuhe und Transportwagenräder können Wasser aus der Hygienezone hinaustragen.

Warum die Entwässerung Teil der Hygienelösung ist

Wasser sollte möglichst nah an der Entstehungsstelle kontrolliert abgeleitet werden. Eine gute Anordnung reduziert stehendes Wasser, hält den Gehweg auf der „sauberen Seite“ trockener und erleichtert die tägliche Reinigung.

Dies ist sowohl eine Frage der Anlagenplanung als auch der baulichen Gestaltung vor Ort. Die endgültige Entwässerungskapazität, das Bodengefälle und die bauliche Ausführung sollten vom Werksingenieur oder dem zuständigen Bauunternehmer bestätigt werden.

Empfohlene Strategie für das Wassermanagement

Wasser innerhalb der Hygienezone halten und einen definierten Ablaufweg vorsehen

1. Spritzwasser an der Anlage begrenzen
2. Waschwasser auffangen
3. Definierten Ablaufanschluss nutzen
4. An geeigneten Bodenablauf anschließen
5. Gehweg auf der „sauberen Seite“ trockener halten
6. Entwässerung inspizieren und reinigen

Die konkrete Dimensionierung der Abflüsse, das Gefälle und die baulichen Maßnahmen müssen für den jeweiligen Standort festgelegt werden.

Wasserführung vor der Installation weiterer Anlagen klären

Die Installation einer weiteren Waschvorrichtung im Nassbereich kann das Problem verschärfen, wenn die Entwässerungssituation bereits unzureichend ist.Zunächst betrachten wir die Wasserzulauf-, Entstehungs- und Ablaufpunkte.

Die Anordnung der Anlagen sollte auf die bereits vorhandenen Bodenabläufe, Rinnen, Wandabstände sowie die Trennung von Schwarz- und Weißbereichen abgestimmt sein.

Was wir von Ihnen benötigen

Senden Sie Fotos des Eingangsbereichs, die den Boden, die Positionen der Abflüsse und die angrenzenden Wände zeigen.Geben Sie zudem ungefähre Abmessungen, das Bodengefälle (falls bekannt), die Lage des Wasseranschlusses sowie Informationen darüber an, ob der Bereich bei der Reinigung mit Wasser abgespritzt wird.

Passende Betriebe & Kundenteams

Betriebe: Fischverarbeitung • Schlachthöfe • Fleischverarbeitung • Molkereien • Getränkeindustrie & Abfüllanlagen • Nassbereiche in Großküchen

Typische Ansprechpartner: Technische Leiter • Facility Manager • Hygienebeauftragte • Projektunternehmer • Instandhaltungsteams

Häufig gestellte Fragen

Kann die Maschine ein unzureichendes Bodengefälle eigenständig ausgleichen?

Nein.Die Ausrüstung kann zwar helfen, das Reinigungswasser zu steuern und abzuleiten, doch das Bodengefälle und die bauliche Entwässerung sind bauseitige Gegebenheiten, die ebenfalls berücksichtigt werden müssen.

Benötigen die Stiefelwaschanlagen einen Bodenablaufanschluss?

Viele Modelle von Stiefelwaschanlagen erfordern einen Ablauf oder einen Anschluss an einen Bodenablauf.Der genaue Anschluss sollte passend zum gewählten Modell und zum Standort geplant werden.

Können wir einen vorhandenen Abfluss nutzen?

Oft ja, sofern Position und Kapazität geeignet sind.Fotos und Abmessungen helfen zu beurteilen, ob die Anlage um den vorhandenen Abfluss herum angeordnet werden kann.

Wie halten wir die „saubere Seite“ trockener?

Die Anordnung sollte sicherstellen, dass das Reinigungswasser auf der „schmutzigen“ Seite bzw. Hygieneseite anfällt und Personen nach der Reinigung nicht durch den nassesten Bereich geführt werden.

Können Sie Berechnungen zur baulichen Entwässerung liefern?

Wir können Angaben zu den Auslässen der Geräte sowie Empfehlungen zur Anordnung bereitstellen.Die endgültige Planung der baulichen Entwässerung sollte durch den Projektingenieur oder einen lokalen Auftragnehmer bestätigt werden.

Ein nasser Eingangsbereich erfordert meist eine Anpassung der Anordnung, nicht nur eine weitere Maschine

Senden Sie uns Fotos des Bodens, der Abflüsse und des aktuellen Waschbereichs.Wir helfen Ihnen bei der Positionierung der Hygieneausrüstung, sodass der Wasserablauf optimal auf die vorhandenen Gegebenheiten abgestimmt ist.